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Freitag, 8. Januar 2010

Wie böse ist target= "blank"?


Wer selber eine Website oder einen Blog erstellt, wird früher oder später externe Links einbauen. Davon gibt es zwei verschiedene Arten. Bei einem "normalen" Link öffnet sich die verlinkte Seite im gleichen Tab, durch einfügen des HTML-Befehls target="blank" in den Link-Syntax veranlasst man den Browser jedoch, den Link in einem neuen Tab zu öffnen. Über diese Art der Verlinkung wird im Netz seit jeher heftig diskutiert.
Die Gegner argumentieren meistens, es solle ihnen überlassen bleiben, wie sich der Link öffnet (per linksklick oder Rechtsklick>Menüauswahl).
Ich selbst gehöre zu den Befürwortern dieser Art der Verlinkung - und auch die meisten Links in diesem Blog sind mit target="blank" versehen. Ich bin der Meinung, die Ablehnung stammt aus einer Zeit, als Browser Tabs noch nicht kannten. Zugegeben, eine Windows-Taskleiste, die irgendwann überquoll vor geöffneten Browserfenstern, war nervig. Hinzu kamen die damit irgendwann verbundenen Performance-Probleme. Bei genauer Betrachtung sind es aber jetzt genau so viele Klicks wie vorher: Einer zum öffnen, einer zum schliessen des Ursprungsseite (vgl. Rechtsklick>Menüauswahl). Der Vorteil ist jedoch: Wenn ich feststelle, dass die sich öffnende Seite nicht so rasend interessant ist, wie ich dachte, komme ich schnell wieder zurück (durch schliessen des neuen Tabs) und muss nicht warten, bis sich die alte Seite wieder neu aufgebaut hat. Ich muss auch nicht erst suchen, wo ich den stehengeblieben war. Die Seite ist noch genau da, wo ich sie verlassen habe.
Aber ich benutze auch "normale" Links, z.B. wenn ich am Ende eines Posts einen Link einfüge um dort weiterführende Informationen zu verlinken.