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Sonntag, 14. März 2010
Dienstag, 23. Februar 2010
Brot ist gefährlich
- Mehr als 98% aller verurteilten Verbrecher sind Brot-Konsumenten. Verlässlichen Informationen zufolge ist auch innerhalb krimineller und terroristischer Vereinigungen der Konsum von Brot weit verbreitet.
- Mehr als 90% aller Gewaltverbrechen werden innerhalb von 24 Stunden nach dem Konsum von Brot begangen.
- Die Hälfte aller Kinder, die in Haushalten aufwuchsen, in denen Brot konsumiert wird, schneidet bei Intelligenztests unterdurchschnittlich ab
- Im 18. Jhd., als noch das meiste Brot selbst produziert wurde - teilweise in den eigenen vier Wänden - lag die durchschnittliche Lebenserwartung bei weniger als 50 Jahren. Die Kindersterblichkeitsrate war extrem hoch, ebenso die Sterblichkeit der Gebährenden. Krankheiten wie Typhus und Gelbfieber töteten große Teile der Bevölkerung.
- Um statistische Fehler auszuschliessen wurde eine möglichst große Gruppe an Personen untersucht. Dabei ergab sich eine nahezu 100%ige Sterblichkeit aller Brotkonsumenten der Geburtsjahrgänge zwischen 1850 und 1900 - unabhängig von etnischer oder geografischer Herkunft, Hautfarbe oder Geschlecht. Auch die wenigen überlebenden sind durch den oft lebenslangen Brotkonsum schwer gezeichnet. Sie leiden meist an extrem leicht brechenden Knochen, stark eingeschränkter Beweglichkeit, faltiger Haut, schwindendem Augenlicht und fast allen sind mittlerweile sämtliche Zähne ausgefallen. Untersucheungen an den Geburtsjahrgängen von 1900 bis 1950 zeigten oft bereits die gleiche Symptomatik, jedoch noch in geringerer Ausprägung. Ihre Prognose sieht jedoch schlecht aus.
- Brot wird aus einer Substanz namens "Teig" hergestellt. Es ist erwiesen, dass bereits die geringe Menge von 500g Teig ausreicht um eine Maus zu ersticken. Der Durschnittseuropäer isst diese Menge innerhalb weniger Tage!
- In pimitiven Gesellschaften, die Brot nicht ausgesetzt sind, gibt es deutlich weniger dokumentierte Fälle von Krebs, Alzheimer, Parkinson und Osteoporose.
- Brot macht erwiesenermassen süchtig. Probanten, die zunächst mit Brot und Wasser versorgt wurden denen anschliessend kein Brot mehr verabreicht wurde verlangten meist innerhalb eines Tages wieder nach Brot - teilweise bereits nach wenigen Stunden. Ihr Verlangen nach Brot wurde dabei im Laufe der Zeit geradezu übermächtig und bestimmte sehr bald ihr gesamtes Handeln und Denken. Sie zeigten darüberhinaus eine deutliche Entzugssymptomatik. Zunehmende Aggression gegenüber den Experimentatoren, aber auch Schwächeanfälle. Der körperliche Allgemeinzustand verschlechterte sich rapide mit letztlich wohl letalem Ausgang wäre das Experiment nicht rechtzeitig beendet worden.
- Brot ist dabei zusätzlich eine Einstiegsdroge. Untersuchungen beweisen: Der Konsum von Brot führt sehr bald zum Konsum von "härteren" Substanzen wie Butter, Marmelade, ja sogar Schinken, Käse und kaltem Aufschnitt.
- Brot in seinem trockenen Rohzustand ist in der Lage, große Mengen Wasser zu absorbieren. Zwar sind die Folgen von Brotkonsum in dieser Hinsicht noch unzureichend erforscht - da der menschliche Körper zu mehr als 90% aus Wasser besteht sind sie jedoch vermutlich gravierend.
- Neugeborene können an Brot ersticken.
- Brot wird bei Temperaturen um 200-240°C gebacken. Diese enorme Hitze kann einen erwachsenen innhalb von Minuten töten.
- Brot wirkt sich auf die funktionsfähigkeit des Gehirns aus. Auffallend viele Brotesser sind in unfähig, zwischen signifikanten, wissenschaftlichen Fakten und bedeutunglosem statistischen Schwachsinn zu unterscheiden.
In Anbetracht all dieser Tatschen fordern wir daher:
1. Verbot der Abgabe von Brot an Minderjährige. Verkauf von Brot an Erwachsene nur noch durch zertifizierte Händler nach eingehender Beratung.
2. Groß angelegte Aufklärungskampagnen um in der Bevölkerung ein Bewusstsein für die Gefahren des Brotkonsums zu schaffen. Motto: "Sag nein zu Brot!"
3 Kennzeichnungpflicht für Brot und brothaltige Produkte mit einem braunen Totenkopf.
3. Einführung einer 300%ige Brotsteuer um die Kosten die der Gesellschaft druch Brotkosnum entstehen zu refinanzieren.
4. Verbot der Werbung für Brot wenn sie darauf abzielt, Kinder und Jugendliche zum Brotkonsum zu ermuntern. Werbung für Brot nur noch nach 22 Uhr.
5. Die Einführung von brotfreien Zonen in und um Schulen und andere öffentliche Gebäude.
6. die Bereitstellung öffentlicher Forschungsgelder zur weiteren Erforschung und zur Entwicklung wirksamer Therapien.
Sonntag, 31. Januar 2010
Spam-Mails und Werbeanrufe vermeiden
Weil mir gar nichts besseres einfällt möchte ich heute mal zwei nützliche Services ampfehlen, die dabei helfen, ungewünschte Werbeanrufe und Spam-Mails zu reduzieren (ganz vermeiden lässt sich beides leider nie).
Das erste, was ich euch zeigen möchte ist trash-mail.com. Nehmen wir mal ein beliebiges Beispiel. Ihr ladet eine Kostenlose Software aus dem Internet - die Sache hat nur einen kleinen Haken. Um das Programm zu nutzen müsst ihr euch beim Hersteller mit euerer Mailadresse registrieren lassen. Auf diese Adresse erhaltet ihr dann einen Freischaltcode.... und wöchentlich oder sogar täglich unerwünschte sog. Produktinformationen dieser Firma - ausserdem wisst ihr nicht, an wen die Adresse evtl. weitergegeben wird. Genau dafür ist trash-mail.com die perfekte Lösung. Aber Achtung: Benutzt dieses Postfach nicht, um euch wichtige und sicherheitsrelevante Mails schicken zu lassen. Auf dieses Postfach hat jeder Zugriff!
Kommen wir zu den Werbeanrufen. Ihr sollt im Internet, in einem Formular oder sonstwo eine Rufnummer angeben - habt aber absolut keine Lust darauf, tatsächlich angerufen zu werden. Und auch hier könnt ihr nie sicher sein, wo eure Rufnummer evtl. am Ende landet. Dafür gibt es Frank geht ran! Auf dieser Seite findet ihr eine ganz gewöhnliche Handy-Rufnummer, die ihr in diesen Fällen immer angeben könnt. Speichert sie am besten in eurem Handy ab. Der Anrufen bekommt dann das hier zu hören. Ich habe mir auch angewöhnt, diese Rufnummer auch dort anzugeben, wo die Eingabe einer Rufnummer nicht Pflicht ist. Diese Werbe-Anrufer sollen sich von mir aus an dieser Nummer zu Tode telefonieren.
Und dazu noch ein Tipp, den ihr auf der Homepage von Frank geht ran nicht findet. Solltet ihr dennoch einen Werbe-Anruf erhalten, bringt es oft nichts zu sagen, man habe kein Interesse. Der nächste Anruf kommt bestimmt, da die Callcenter-Agenten meistens keine Möglichkeit haben, Nummern aus der Datei zu löschen - aber oft können sie sie ändern. Also sagt doch einfach, dass der gewünschte Gesprächspartner unter dieser Nummer leider nicht mehr erreichbar ist und gebt eine andere Rufnummer an - und lasst Frank rangehen ;-)
Montag, 25. Januar 2010
Endlich gefunden - Die Einparkformel
Jeder von uns ist schon mal an eine Parklücke hingefahren und hat sich gefragt, ob die Lücke zum Parken groß genug ist. Endlich hat das herumrätseln ein Ende, denn Simon Blackburn, Professor an der University of London hat sie endlich gefunden - die Einparkformel.
Alles was man braucht sind ein paar Masse: Die Breite des Fahrzeugs vor der Lücke (w), den Abstand des vorderen Endes des eigenen Fahrzeugs zur Vorderachse (k), den Radstand, also den Abstand von Vorder- und Hinterachse (l) und den Radius des Wendekreises des zu parkenden KFZ. Das ist schon alles ;-) Jetzt nur noch in die Formel unten einsetzen, und man weiss, um wie viel die Lücke länger sein muss als das eigene Fahrzeug (gilt für Parken in einem Zug).
Alles was man braucht sind ein paar Masse: Die Breite des Fahrzeugs vor der Lücke (w), den Abstand des vorderen Endes des eigenen Fahrzeugs zur Vorderachse (k), den Radstand, also den Abstand von Vorder- und Hinterachse (l) und den Radius des Wendekreises des zu parkenden KFZ. Das ist schon alles ;-) Jetzt nur noch in die Formel unten einsetzen, und man weiss, um wie viel die Lücke länger sein muss als das eigene Fahrzeug (gilt für Parken in einem Zug).
Ach ja, was man noch braucht sind natürlich Ohrstöpsel. Sonst geht einem das Gehupe der hinter einem wartenden auf die Nerven und man kann sich nicht ordentlich auf die nötigen Vermessungsarbeiten und die anschliessende Rechnerei konzentrieren ;-)
Quellen: npr.org bzw. Simon R. Blackburn: The Geometry of Perfect Parking
Firefox 3.6 - geändertes Tab-Verhalten
Habe mich gestern entschieden, auf das aktuelle Firefox 3.6 upzugraden (obwohl verschiedene AddOns noch nicht kompatibel sind). Bin auch so ganz zufrieden damit, allerdings gibt´s da etwas, dass mich stört. Die neue Version öffnet Tabs nicht mehr am Ende rechts, sondern direkt neben dem Tab, in dem ich mich gerade befinde. Das finde ich manchmal sinnvoll - meistens jedoch nicht.
Bei Opera kann man das Einstellen - wenn man in die Firefox Einstellungen schaut findet man allerdings nichts dergleichen. Macht nichts - geht trotzdem. Hier die Anleitung, wie Firefox die Tabs wieder ganz aussen rechts öffnet:
Bei Opera kann man das Einstellen - wenn man in die Firefox Einstellungen schaut findet man allerdings nichts dergleichen. Macht nichts - geht trotzdem. Hier die Anleitung, wie Firefox die Tabs wieder ganz aussen rechts öffnet:
- Am besten neues Browserfenster öffnen (dann habt ihr diese Anleitung immer im Auge wenn ihr das Fenster entsprechend verkleinert)
- In die Adresszeile about:config eingeben
- Die Warnmeldung bestätigen und ernstnehmen ;-)
- Zum Eintrag browser.tabs.insertRelatedAfterCurrent scrollen und doppelklicken. Der Wert rechts daneben wechselt jetzt von true auf false
- Browserfenster schliessen - fertig.
Die auffälligste Neuerung, neben dem Tab-Verhalten, dürfte die Möglichkeit sein, mit Personas das Aussehen des Browser wirklich schnell und unkompliziert den eigenen Wünschen anzupassen. Bin normalerweise kein zwanghafter "customizer" - aber das finde sogar ich ziemlich gelungen. Einfacher gehts wirklich nicht.
Samstag, 23. Januar 2010
Mauslos unglücklich
So - das hier ist vermutlich der kompliziertese Post, den ich bisher geschreiben habe. Vor ca. 2 Stunden ist nämlich meine Maus verreckt. Ich meine keinen kleinen Nager, sondern natürlich die Maus von meinem PC. Da kommen gleich zwei wirklich dumme Sachen zusammen. Erstens: Es ist Samstag - und ne Tankstelle, die Computermäuse verkauft, kenne ich persönlich noch nicht. Zweitens: Das war schon die "Ersatzmaus" die ich irgendwann mal ausgemustert hatte, weil sie zu Doppelklicks neigte. Dachte die tuts jetzt erstmal (meine USB-Funkmaus hatte vor 3-4 Wochen schon aufgegeben).
Aber ich dachte mir, diese sportliche Herausforderung nimmst du an ;-) Schaffst du das, einen Post zu schreiben und zu veröffentlichen - mit ohne Maus (incl. PC hochfahren, Firefox starten, zur Seite navigieren ...)?
Hier ist der Beweis, es geht. Probierts mal aus - und in Zukunft werdet ihr vermutlich vieles schneller und einfacher erledigen können - Tastaturkürzel sind was tolles! Trotzdem will ich wider eine MAUS!
Edit: Es ist jetzt Sonntag früh - 8:11 Uhr - und ich habe die Lösung meines Problems geträumt - ob ihrs glaubt oder nicht. Selbstverständlich war meine Maus nicht kaputt, aber sie ging nicht mehr - so gesehen war, was ich oben geschrieben habe, richtig.
Kurz zur Vorgeschichte, es gab nen kleinen Crash, der PC fuhr automatisch wieder hoch - nur die Maus wollte halt nicht mehr. Wie gesagt, meine Ersatzmaus - eine alte PS/2 Funkmaus. Nein - das ist keine Maus für eine Playstation 2 ;-) Eine Information für die jüngeren unter uns: Mancher mag sich schon gefragt haben, was das alles ist da auf der Rückseite des PC. Bevor die Computerhersteller gemerkt hatten, dass die meisten User nicht ohne weiteres in der Lage sind, den richtigen Stecker in die richtige Buchse zu stecken, also vor der Erfindung der USB-Schnittstelle, gab es tatsächlich für jedes externe Gerät (Maus, Drucker, Kopfhörer...) einen eigenen Steckplatz. Und meine alte Ersatzmaus wird tatsächlich noch über diese Urzeitliche sog. PS/2-Schnittstelle betrieben. Nach dem Crash war meine Befürchtung, nicht die Maus hätte einen Schaden, sondern diese Schnittstelle hätte bei dem Crash was abbekommen.
Jedenfalls kam mir heute Nacht im Schlaf die Erleuchtung, es doch mal mit einer System-Wiederherstellung zu versuchen - und sie geht wieder - Heureka! ;-)
Freitag, 15. Januar 2010
Erster Eindruck: Dörr Monopod "Profi Mono 3"
So, es geht mal wider um Fotografie - heute um Hardware. Ich bin Amateurfotograf, leider ein ziemlich geiziger. Das stellt für mich selber manchmal ein Problem dar, da ich nicht einfach das Teuerste kaufe, sondern meist das Billigste, was meinen Ansprüchen gerade noch gerecht wird. Nun ja, meine neueste Errungenschaft ist jedenfalls das bereits in der Überschrift erwähnte Einbeinstativ, Kostenpunkt lt. preisliste 45,- €. Dieses Wochenende wird es bei einem größeren Sportevent 2 Tage lang beweisen müssen, was es in der Praxis taugt. Heute mal meine ersten Eindrücke. Dazu muss man wissen, dass ich mich u.a. für dieses Modell entschieden habe, da ich bereits seit langem im Besitz eines damals ebenfalls recht günstigen Dörr-Stativs befinde - das Dörr Adventure Hercules. Es ist immernoch im Handel erhältlich und mit ca. 40€ sogar um 5€ günstiger. Kein Profi-Teil, aber recht gut geeignet für den mobilen Einsatz da schön leicht und ausreichend Stabil. Ein Vergleich (so weit möglich) der beiden erfolgte quasi ganz von alleine und wird wesentlicher Bestandteil meiner Beurteilung sein.
Zunächst ein paar technische Daten zum Einbeinstativ: Länge 62 - 179cm. Gewicht 480g. 3-Wege-Kopf (abnehmbar), Fußarretierbügel. Zubehör: Wechselplatte, Tragetasche - im Lieferumfang enthalten.
Die Länge und die Wechselplatte waren dabei für mich, neben dem Preis, entscheidende Kaufargumente.
Der dreifach ausziehbare Fuß, offensichtlich Alu-Rohr, macht einen relativ stabilen Eindruck. Die Griffpolsterung liegt zunächst ganz gut in der Hand - lässt sich aber am Rohr relativ leicht "verdrehen". Zudem habe ich ziemlich kleine Hände - wer große Pranken hat, dem könnte das nicht ganz reichen. Der Kopf ist abnehmbar und auf ein Standard-Gewinde aufgeschraubt. Vielleicht werde ich später davon gebrauch machen und mir einen besseren Kopf zulegen.
Der Kopf ist nämlich ein kleiner Problemfall. Das Material und die Art der Verarbeitung machen keinen sehr vertrauenserweckenden Eindruck. Spätestens hier muss der Vergleich mit meinem alten (dreibein-)Stativ erfolgen. Ich kann hier viel darüber schreiben - aber besser ihr seht es selbst, deshalb ein paar Bilder (klicken zum vergrößern).
Beim Dreibein würde ich von Kunststoff sprechen - beim Einbein höchstens von Plastik - ja, ich mache da einen Unterschied. Der Kunststoff des Dreibeins hat eine feine Oberflächenstruktur, abgerundete Kanten und wirkt insgesamt stabiler. Gussränder sind nicht zu sehen oder nur sehr unauffällig. Das Plastik des Einbeins sieht so richtig nach fernöstlicher Billigware aus, nicht nach deutscher Wertarbeit. Die Gussränder sind zu sehen, glatte Oberflächen und hier und da recht spitze Ecken.
Der kleine Hebel zum Schwenken des Kopfes wirkt beim alten Dreibein wie aus einem Guss - obwohl der Griff natürlich ebenfalls aus Kunststoff besteht, der Schaft hingegen aus Metall (brüniert). Beim Einbein ist der Griff nicht so gut ausgeformt und ist auf den blanken Metallschaft lieblos draufgesetzt. Wobei ich mich natürlich frage, was das Teil an einem Einbein überhaupt zu suchen hat. Leider lässt es sich nicht abnehmen. Durch das mehr oder weniger festziehen des Griffs wird nämlich die Neigung des Kopfes fixiert bzw. gelöst.
Jetzt der Punkt, der mich am meisten erstaunt hat - die Kamera kippt zur falschen Seite! Kleiner Exkurs: wie halte ich meine Kamera bei einem Hochformat-Bild? Der Normalknipser, der so eine kleine Hosentaschenkamera hat oder ein Fotohandy, wird die Kamera vermutlich im Uhrzeigersinn drehen, da das bequemer ist. Manche begehen sogar die Fotografische Todsünde, und fotografieren auf diese Weise Einhändig - vor allem bei Handy-Knipsern immer wieder gesehen. Um es noch bequemer zu machen wird die Kamera ein bisschen weiter vom Körper weggehalten. Es wird ja eh über das Display fotografiert (wer wundert sich eigentlich noch über unscharfe, verwackelte Aufnahmen?). Würde er die Kamera nämlich andersherum drehen, müsste er den rechten Ellbogen so komisch nach oben verrenken. Wer macht das schon?
Na, bei einer Spiegelreflexkamera bleibt einem eigentlich nichts anderes übrig als sie gegen den Uhrzeigersinn zu drehen. Man kann sonst nicht mehr vernünftig durch den Sucher schauen, geschweige denn, die Kamera richtig im Griff haben und den Finger am Auslöser. Ehmmm - ach ja! Zurück zum Einbeinstativ: Die Kamera klappt nach rechts - im Uhrzeigersinn! Das kann sich nur ein Nicht-Fotograf ausgedacht haben. Oder der Produkt-Manager, der das entschieden hat, Fotografiert eben nur mit seinem Smart-Phone ;-)
Ganz clevere werden jetzt sagen: Dann dreh das Ding doch einfach um - wer sagt dir denn, wo bei dem Ding vorne und hinten ist. Dann zeigt der doofe Griff nämlich nach vorne und ist nicht mehr im Weg - und die Kamera lässt sich zur richtigen Seite kippen. ÄÄÄÄÄÄ - schlecht.
Damit kommen wir nämlich zum den nächsten Bedienelementen. Ich wollte einen Kopf mit Wechselplatte, damit ich noch flexibler bin und die Kamera sehr schnell mal vom Einbein trennen kann. Der kleine Hebel dafür ist ausnahmsweise mal genau richtig platziert. Ich kann ihn mit dem Daumen der linken Hand öffnen sogar ohne die Hand von der Kamera zu nehmen. Die Feder, die diesen kleinen Hebel in seiner Position hält mach allerdings nicht den kräftigsten Eindruck - der war bei meinem alten Stativ auch um einiges vertrauenserweckender. Wenn ich jetzt also das Einbein einfach umdrehe, muss ich eine sehr seltsame Verrenkung mit der linken hand machen um diesen Hebel zu lösen.
Damit kommen wir nämlich zum den nächsten Bedienelementen. Ich wollte einen Kopf mit Wechselplatte, damit ich noch flexibler bin und die Kamera sehr schnell mal vom Einbein trennen kann. Der kleine Hebel dafür ist ausnahmsweise mal genau richtig platziert. Ich kann ihn mit dem Daumen der linken Hand öffnen sogar ohne die Hand von der Kamera zu nehmen. Die Feder, die diesen kleinen Hebel in seiner Position hält mach allerdings nicht den kräftigsten Eindruck - der war bei meinem alten Stativ auch um einiges vertrauenserweckender. Wenn ich jetzt also das Einbein einfach umdrehe, muss ich eine sehr seltsame Verrenkung mit der linken hand machen um diesen Hebel zu lösen.
Das Zweite Bedienelement, das dagegen spricht, ist die oberste Verschlussklemme des Teleskoprohrs. Durch lösen und wieder festklemmen kann ich so relativ einfach und schnell - sogar ohne hinzusehen, die Höhe verstellen. Die Hand gleitet am Schaft herunter und findet den Klemmhebel quasi automatisch.
Zu diesen Klemmen ist allerdings zu sagen, dass auch sie dem Vergleich mit dem alten Dreibein nicht standhalten. Sie sind kleiner und wirken vergleichsweise wenig belastbar.
Wenn wir jetzt schon auf dem Weg nach unten sind, beschäftigen wir uns jetzt mit dem sog. Fussarretierbügel. Äusserst missverständliche Bezeichnung, denn arretieren lässt sich hier nichts – weder der Bügel noch das Einbeinstativ. Es baumelt einfach unten lose dran. Hebe ich das Stativ mal hoch, trage es wo anders hin, ist die Wahrscheinlichkeit 50:50, dass es sich anschließend auf der falschen Seite des Stativs wieder findet – und zwar so, dass es eigentlich sinnlos ist.
Hier habe ich selber improvisiert und Abhilfe geschaffen. Zum einen mit einem kleinen Gummiring, der Verhindert, dass der Bügel einfach unten einfach zur falschen Seite baumelt (nicht im Lieferumfang enthalten) – hier hääte ich mir schon vom Hersteller eine kleine, stabilere Lösung gewünscht (hätte das Produkt wahrscheinlich um sagenhafte 30ct verteuert). Zum anderen nutze ich eine kleine 99ct-Leimklemme aus dem Baumarkt, um den Bügel am Schaft festzuklemmen, wenn ich ihn gar nicht einsetzten möchte. Was wohl meist der Fall sein wird. Vielleicht löse ich das „Problem“ irgendwann endgültig mit einer Metallsäge.

Bleibt noch ein letztes Problem, dass ich ansprechen möchte - die mitgelieferte Tasche. Die Tasche meines alten Dreibeins tut seit Jahren klaglos ihren Dienst - ohne größere Verschleisserscheinungen. Die Tasche des einbeins wies bereits bei der Lieferung ein kleines Löchlein auf, verursacht durch eine Kombination aus schlechter Passform (zu kurz), dünnem Material und der etwas zu scharfkantigen kleinen Flügelschraube, die im zusammengeschobenen Zustand das obere Ende bildet.
Zudem ist leider die Trageschlaufe bei der neuen Tasche viel zu kurz ausgefallen, was sie praktisch fast überflüssig macht.
Fazit: Es hat mich wirklich erstaunt, dass das 5€ günstigere Dreibeinstativ einen so viel besseren Eindruck macht, vor allem, da es im gesamten Aufbau ja um einiges komplexer und damit vermutlich auch teurer in der Herstellung ist. Ich äussere hier mal die Vermutung, dass hier wohl irgendwann Sparmassnahmen am falschen Fleck stattgefunden haben.

So, das war für heute glaube ich genug gemeckert – mehr dann irgendwann nächste Woche – mein Praxisbereicht.
Übrigens, die Bilder in diesem Bericht entstanden mit meinem SonyEricson C902. Ebenfalls ein Teil eines Praxistests von dem ich ein anderes mal breichte.
Mittwoch, 13. Januar 2010
XXL-Post : Freeware zur Bildbearbeitung
Hin und wieder gebe ich an anderer Stelle Tipps wenn es um kostenlose Software zur Bildbearbeitung geht. Die immer wieder auftauchende Frage ist: Was für wen? Hier versuche ich das mal umfassend zu beantworten.
(Der Post ist etwas älter, aber immernoch brauchbar. Im Dez. 2013 ein paar Updates hinzugefügt)
(Der Post ist etwas älter, aber immernoch brauchbar. Im Dez. 2013 ein paar Updates hinzugefügt)
Photoscape 3.4 - Absolute Beginners
Was kann ich machen: (Automatische-)Bildkorrekturen und Manipulation, Text und Grafiken einfügen, Rahmen hinzufügen, Stapelverarbeitung (Korrekturen, Dateien umbennen, Format ändern), Collagen, Gif-Animation, RAW-Konvertierung (einfach)
Update: aktuelle Version 3.6.5 mit ein paar Verbesserungen
Update: aktuelle Version 3.6.5 mit ein paar Verbesserungen
Bin eher zufällig vor noch nicht allzulanger Zeit auf dieses nette Programm gestossen. Was zunächst auffällt ist der etwas andere Aufbau. Er ist Anwendungsorientiert, nicht Werkzeugorientiert. Was heisst das? Gleich auf dem Startbildschirm kann ich entscheiden, was ich eigentlich machen möchte. Eine Bildbearbeitung oder Stapelverarbeitung, Dateien umbenennen, eine Collage, ein Gif animieren oder eine Albumseite gestalten u.a. Je nach dem stellt es mir dafür genau die Werkzeuge zur verfügung, die ich für diese eine Aufgabe brauche. Das kommt der Übersichtlichkeit sehr zu gute, da ich mich nicht wie bei andern Programmen durch mehrere Untermenüs hangeln muss um unter unzähligen Optionen das richtige zu finden. Photoscape ist daher Ideal für Einsteiger in das Thema Bildbearbeitung. Es läuft dabei sehr stabil und resourcenschonend für Prozessor und Arbeitsspeicher - also auch etwas für den älteren Rechner/Laptop. Sicher gäbe es noch Verbesserungsbedarf - so kann ich z.B. ein eben bearbeitetes Bild nicht einfach in den Gif-animator "rüberziehen" - ich muss das Bild erstmal abspeichern und im Animator wieder von der Platte öffnen. Das hemmt etwas den Arbeitsfluss. Trotzdem kann ich dieses Progamm sehr empfehlen. Was das Programm evtl . auch für den fortgeschrittenen Bildbeabeiter interessant macht ist der recht komfortable, bereits erwähnte, Gif-Animator.
PhotoFiltre 6.4.0 - für Einsteiger
(Automatische-)Bildkorrekturen und Manipulation, Text einfügen, Icons erzeugen (.ico-Dateien), Stapelverarbeitung (Format konvertieren, keine automatischen Korrekturen).
Zum Download - Deutsche Sprachdatei separat runterladen, siehe Hinweis auf der Downloadseite.
Paint.Net 3.5 - Der Vollständigkeit halber
(Automatische-)Bildkorrekturen und vielfältige Manipulation, Text einfügen, erweiterbar durch Plug-Ins
Wie GIMP (siehe unten) war auch Pain.Net (oh - kleiner freudscher Schreibfehler, sollte Paint.Net heissen) zunächst ein Open-Source-Projekt. Der Unterschied zu diesem ist jedoch, dass es von Anfang an für Windows konzipiert wurde (GIMP>Linux). Das klingt für manchen Windows-Anwender erstmal wie ein Vorteil, ist es aber nicht. Zum einen war dadurch die Anzahl der beteiligten Entwickler sehr gering - eigentlich war sie beschränkt auf ein paar Leute an der Wahington State University. Und wer sitzt noch im Staat Washington? Richtig, Mikrosoft (Seatle)! Man orientierte sich also einfach am potentiellen späteren Arbeitgeber. Zitat Wikipedia: "Die Entwicklung wird heute von drei Programmierern, welche inzwischen für Microsoft arbeiten, fortgeführt." Mikrosoft hat das Projekt quasi komplett geschluckt. Welche Nachteile bringt das mit sich? Etwas weiter oben habe ich Photoscape dafür gelobt, dass es so Resourcenschonend ist. Es läuft ausserdem auf allen Betriebssystemen ab Win 98! Paint.Net ist dagegen ein wahrer Resourcenfresser. Mit den von Mikrosoft angegebenen Minimalanforderungen würde ich nicht mal versuchen, das Programm zu installieren - geschweige denn es zu starten. Zudem muss auf dem Rechner .NET-Framework 3.5 installiert sein. Eine Art windows-eigenes Java. Dadurch ist mindestens Win XP SP 2 erforderlich. (Update, aktuelle Version 3.5.11: Die Entwicklung geht auch hier weiter, wenn auch langsam. Gearbeitet wurde wohl hauptsächlich an der von mir bemängelten Performance.)
Trotz einiger interessanter Features (Unterstützung von Ebenen, Transparenzen - durch Plug-Ins eweiterbar) mangelt es dem Programm insgesamt jedoch an vielem - vor allem an guten Ideen. Ich sage nicht, dass das Programm völlig unbrauchbar ist. Ich würde es sogar empfehlen - gäbe es nicht bessere Alternativen - siehe oben oder ...
The GIMP - die Königsklasse
Umfangreiche, professionelle Bildbearbeitung, Automatisierung von Arbeitsabläufen, innovative Ideen wie z.B. Bilder per URL öffnen.
Warum ist GIMP so viel besser als Paint.Net? Der Unterschied liegt in seiner Geschichte - und die ist recht lang (erste offfizielle Version 1996). Am besten nachzulesen bei Wikipedia. Durch seine offene Struktur (GNU-Lizenz) ist eine ständige Weiterentwicklung des Programms gewährleistet. Damit ist es sogar eine ernsthafte Konkurrenz für das marktbeherrschende, aber teure Adobe Photoshop. Es ist eine vollwertige, professionelle Anwendung. Und was zeichnet den Profi aus? Er weiss, was er tut. Wer sich also bisher nicht ausgiebeig mit dem Thema Bildbearbeitung auseinandergesetzt hat - und das auch in Zukunft nicht vorhat - ist bei GIMP falsch. Der Normal-User ist meiner Meinung nach schlichtweg überfordert (auch das hat es mit Photoshop gemeinsam). Möchte man sich jedoch ernsthaft in das Thema einarbeiten, gibt es (kostenlos) nichts besseres. Denn das eigentlich Tollste an GIMP ist die riesige Usergemeinde im Internet. Unzählige Tutorials (Anleitungen), Scripte, Plug-Ins, User-Foren - man findet immer was man sucht.
An dieser Stelle muss ich mich allerdings outen - ich gehöre nicht dazu. Das liegt einfach daran, dass ich mit Photoshop "groß" geworden bin was die Bildbearbeitung angeht. Und der Umstieg ist mir einfach nie gelungen. Ich habs öfter versucht - aber wenn ich bei GIMP an eine Grenze stosse - oder etwas bestimmtes suche und nicht gleich die Lösung finde... dann starte ich mein Photoshop ;-)
Ich werde daher hier das Thema GIMP nicht weiter vertiefen - aber mehr darüber findet man mit jeder gängigen Suchmaschine heraus.
Update: Auch hier gibt es Verbesserungen seit ich diesen Blog erstmals veröffentlicht habe. Vor allem ein anderes Look and Feel, aber auch einige neue Ideen)
Update: Auch hier gibt es Verbesserungen seit ich diesen Blog erstmals veröffentlicht habe. Vor allem ein anderes Look and Feel, aber auch einige neue Ideen)
Picasa 3.1 - Endlich Ordnung
Ordnen und Organisieren, Bilder taggen (auch Geo-Tags), Alben Anlegen, Slideshows und Filme aus Bild- und Filmdateien (eingeschränkt) erstellen und mit Musik unterlegen, Collagen, Bildbetrachter, Bilder und Filme im Internet veröffentlichen (Picasa-Web, YouTube), Bilder per Mail versenden, Prints online bestellen (Div. Anbieter), einfache Bildbearbeitungen, Stapelverarbeitungen, RAW-Unterstützung.
Ich bin schon vor Jahren auf Picasa gestossen. Damals gefielen mir die sehr simpel zu bedienenden Korrekturfunktionen und die netten Effekte, die man damit bewerkstelligen konnte. Ein Bild mit der "Schein"-Funktion weicher und strahlender gestalten, Sepia-Filter mit einem Mausklick oder sehr gelungen das gefilterte S/W-Bild. Dabei werden nicht nur einfach Farbinformationen entfernt, was meist einen ausdruckarmen Graumatsch erzeugt, sondern man kann tatsächlich recht einfach mit einem Farbtonfilter die erzeugten Grautöne steuern.
Die eigentliche Stärke von Picasa liegt jedoch in der übersichtlichen Verwaltung der Bilder auf einem PC. Man kann die Ordner in verschiedene Sammlungen kategorisieren, Alben mit Bildern aus unterschiedlichen Ordnern anlegen (ohne Bilddublikate zu erzeugen), Bilder taggen - auch mit Geotags, Bilder und Ordner auf dem Rechner verschieben usw. Dafür durchsucht Picasa beim ersten Start den Computer nach Bildateien - das kann, je nach Anzahl der Bilder, auch mal etwas länger dauern. Wer in Picasa ein Bildbearbeitungsprogramm sieht wird dies unsinnig finden - aber es lohnt sich, nur Geduld.
Am besten ist es, man legt noch ein Googlemail-Konto an. Dann kann man auch noch den Picasa-Webalben-Dienst mit 1GB feiem Speicher zum Veröffentlichen und Weitergeben seiner Bilder nutzen und Bilder mit zwei Mausklicks per Mail versenden (stellt aber wahlweise auch eine Verknüfung mit dem Standard-Mailprogramm des Users her).
Und dann gibts noch nen kleinen Bonus: Mit Picasa kommt ein wirklich schicker - und geschickter - Bildbetrachter, der dann statt dem (zumindest noch bei XP) überlichen Bild- und Faxbetrachter von Windows läuft. Der ist dann sogar in der Lage viele RAW-Formate wiederzugeben (überhaupt unterstützt Picasa die meisten gängigen RAW-Formate). Zudem gibt es eine sehr hilfreiche Online-Hilfe mit einem Userforum, falls einmal tiefgreifendere Fragen auftauchen.
Viele verwechseln Picasa jedoch tatsächlich mit einem Bildbearbeitungsprogrmm (weshalb es auch in dieser Übersicht auftaucht) und bemängeln dann die Eingeschränkten Möglichkeiten. Die haben das Programm nicht begriffen.
Update: Mittlerweile ist die Version 3.6 verfügbar, die als Highlights eine automatische Gesichtserkennung und verbessertes (Geo-)Tagging beinhaltet.
Update zum Update: Aktuell ist die Version 3.9. Tiefgreifenste Änderung ist wohl seitdem die starke Integration mit Google+)
Update zum Update: Aktuell ist die Version 3.9. Tiefgreifenste Änderung ist wohl seitdem die starke Integration mit Google+)
Auf weitere Anwendungen (IrfanView, XnView) die gerne mit Bildbearbeitungsprogrammen verwechselt werden, werde ich irgendwann anders nochmals eingehen.
Montag, 21. Dezember 2009
Killerapplikationen für dein Smartphone
Du hast dir ein neues, superschickes, MuFu*-Smartphone zugelegt, sei es ein iPhone 3Gs, ein Windows-Mobile-Handy oder das neue Nexus-One von Google - aber irgendwie fehlen dir noch die dazu passenden Anwendungen, die Du im Alltag auch tatsächlich gebrauchen kannst.
Endlich sind sie da - sei es der Vordermannschrumpfer fürs Kino, der Sockensucher - der entscheidende Trumpf auf der Suche nach dem Strumpf, der Konversationsstoffspener und viele andere. Hol sie dir!
*Multifunktion ;-)
Endlich sind sie da - sei es der Vordermannschrumpfer fürs Kino, der Sockensucher - der entscheidende Trumpf auf der Suche nach dem Strumpf, der Konversationsstoffspener und viele andere. Hol sie dir!
*Multifunktion ;-)
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