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Sonntag, 31. Januar 2010

Spam-Mails und Werbeanrufe vermeiden

Weil mir gar nichts besseres einfällt möchte ich heute mal zwei nützliche Services ampfehlen, die dabei helfen, ungewünschte Werbeanrufe und Spam-Mails zu reduzieren (ganz vermeiden lässt sich beides leider nie).

Das erste, was ich euch zeigen möchte ist trash-mail.com. Nehmen wir mal ein beliebiges Beispiel. Ihr ladet eine Kostenlose Software aus dem Internet - die Sache hat nur einen kleinen Haken. Um das Programm zu nutzen müsst ihr euch beim Hersteller mit euerer Mailadresse registrieren lassen. Auf diese Adresse erhaltet ihr dann einen Freischaltcode.... und wöchentlich oder sogar täglich unerwünschte sog. Produktinformationen dieser Firma - ausserdem wisst ihr nicht, an wen die Adresse evtl. weitergegeben wird. Genau dafür ist trash-mail.com die perfekte Lösung. Aber Achtung: Benutzt dieses Postfach nicht, um euch wichtige und sicherheitsrelevante Mails schicken zu lassen. Auf dieses Postfach hat jeder Zugriff!

Kommen wir zu den Werbeanrufen. Ihr sollt im Internet, in einem Formular oder sonstwo eine Rufnummer angeben - habt aber absolut keine Lust darauf, tatsächlich angerufen zu werden. Und auch hier könnt ihr nie sicher sein, wo eure Rufnummer evtl. am Ende landet. Dafür gibt es Frank geht ran! Auf dieser Seite findet ihr eine ganz gewöhnliche Handy-Rufnummer, die ihr in diesen Fällen immer angeben könnt. Speichert sie am besten in eurem Handy ab. Der Anrufen bekommt dann das hier zu hören. Ich habe mir auch angewöhnt, diese Rufnummer auch dort anzugeben, wo die Eingabe einer Rufnummer nicht Pflicht ist. Diese Werbe-Anrufer sollen sich von mir aus an dieser Nummer zu Tode telefonieren.
Und dazu noch ein Tipp, den ihr auf der Homepage von Frank geht ran nicht findet. Solltet ihr dennoch einen Werbe-Anruf erhalten, bringt es oft nichts zu sagen, man habe kein Interesse. Der nächste Anruf kommt bestimmt, da die Callcenter-Agenten meistens keine Möglichkeit haben, Nummern aus der Datei zu löschen - aber oft können sie sie ändern. Also sagt doch einfach, dass der gewünschte Gesprächspartner unter dieser Nummer leider nicht mehr erreichbar ist und gebt eine andere Rufnummer an - und lasst Frank rangehen ;-)

Montag, 25. Januar 2010

Verbreitet Google Trojaner?

Um es gleich mal Vorweg zu nehmen - nein! Aber seit heute schlagen verschiedene Antivirenprogramme - vornehmlich die Produkte von Kaspersky - Alarm bei Internet-Seiten auf denen Anzeigen von Google erscheinen. Dies betrifft eine Warnmeldung vor dem Trojaner Trojan.JS.Redirector.ar.
Es handelt sich dabei um ein sog. "false positive" - auf deutsch, ein Fund der keiner ist. Die Meldung kann ignoriert werden.
Kaspersky ist dieses Problem bekannt und es wird daran gearbeitet. Info von Kaspersky (englisch)

Und wer in Zukunft ruhe haben will vor sowas - hier meine Empfehlung: Die aktuellste Version von Firefox nutzen (der Internet-Explorer ist immernoch das Hauptangriffsziel der meisten Schädlinge im Netz) und unerwünschte Werbung und Scripte abblocken mit AdblockPlus und NoScript.
Selbstverständlich sollte man trotzdem eine Firewall und ein Antivirenprogramm auf dem Rechner haben.

Donnerstag, 14. Januar 2010

Spendenaufruf - und Phishing-Warnung

Mal wieder ist eine große Katastrophe passiert - das Erdbeben in Haiti. Millionen sind betroffen und viele internationale Hilfsorganisationen haben Hilfe zugesagt oder haben sich schon auf den Weg gemacht. Diese Organisationen benötigen dafür (und andere gute Zwecke) Geld. Deshalb starte ich hier heute einen kleinen Spendenaufruf. Links zu beteiligten Hilfsorganisationen als Anregung siehe unten.

Das möchte ich jedoch gleich mit einer Warnung verbinden. Solche großen Themen werden auch gerne von kriminellen ausgenutzt. Ich bin mir sicher, irgendwo haben kriminelle bereits gefälschte Spendenseiten eingerichtet und versuchen euch, meist mit Spam-Mails, aber auch über Treffer bei Suchmaschinen, auf diese Seiten zu locken.
Deshalb: aktuellen Browser mit Phishing-Filter verwenden. Auf Bettel-Mails nicht reagieren. Sicherheitssoftware verwenden und regelmässig aktualisieren. Links in Mails generell nicht folgen sonder, wenn man Spenden möchte, direkt über den Browser die Homepage der Organisation suchen - dort findet man dann meist sehr einfach eine möglichkeit, seine Spende zu platzieren und ist sicher, dass es auch beim richtigen landet.

Ärzte ohne Grenzen
Deutsches Rotes Kreuz
Humedica

Dienstag, 22. Dezember 2009

Ich bin in Gefahr!


Und wenn nicht ich, so doch zumindest mein Computer. Zumindest behauptet das diese Information, die man auf der Seite von computer.t-online.de finden kann und auf der Seite von DsiN.de. Eigentlich löblich - sie möchten mich auf eine mögliche Bedrohung aufmerksam machen und empfehlen mir auch sogleich Abhilfe - ich soll meinen Firefox auf die aktuellste Version 3.5.6 updaten.
Dies Warnung wäre jedoch nur dann sinnvoll, wenn T-online bzw. DsiN festgestellt hätten, dass ich eine veraltete Version des Firefox benutze. Erstens können sie das nicht, zweitens ist dies nicht der Fall. Zudem prüft ein standardmässig installiertes Firefox von sich aus regelmässig, ob Updates verfügbar sind und empfielt deren Installation. Wer das automatische Update deaktiviert ist selber schuld.
Solche unnötigen Warnungen können sogar schädlich sein. User, die sich nur oberflächlich mit dem Thema Internetsicherheit beschäftigen, weil sie z.B. der Meinung sind, sich ja nicht in irgendwelchen dubiosen Ecken des Internets zu bewegen, werden durch solche unnötigen Warnungen mit der Zeit desensibilisiert. Besser wäre ein an mich gerichteter Hinweis zu überprüfen, ob ich die aktuelle Version nutze - und am besten noch zusätzliche Sicherheitstools wie z.B. das No-Script AddOn. Dieses ist sehr sinnvoll, weist es einen doch darauf hin, dass die Seite von T-Online offensichtlich anfällig ist für sogenanntes cross-site-scripting, was eine tatsächliche potentielle Sicherheitslücke darstellt - und schliesst diese auch noch.