Bilder von den Donau-Tanzsport-Tagen 2010 In Neu-Ulm. Bisher sind Fotos folgender Startklassen online (Sortiert nach Startklassen - nicht chronologisch. Weitere folgen):
Samstag:
HGr D Latein Samstag (72)
HGr II C Latein Samstag (2)
HGr C Latein Samstag (105)
HGr II B Latein Samstag (40)
HGr B Latein Samstag (8)
HGr II B Standard Samstag (9)
HGr II A Standard Samstag (18)
HGr A Standard Samstag (29)
HGr A Latein Samstag(114)
HGr II S Latein Samstag (79)
Sonntag:
HGr D Latein Sonntag (48)
HGr II C Latein Sonntag (22)
HGr C Latein Sonntag (49)
HGr II B Standard Sonntag (30)
HGr A Latein Sonntag (91)
HGr S Standard Sonntag (2)
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Montag, 18. Januar 2010
Samstag, 16. Januar 2010
Drei Grazien
Es war einmal ein Fotograf, der hatte drei Freundinnen - natürlich Models. Die drei wussten voneinander - was natürlich für gewisse Spannungen sorgte - aber eine Weile ging das ganz gut.
Eines Tages beschlossen die drei Frauen jedoch, dass es so nicht weitergehen könne. Mit dem Lotterleben sei jetzt Schluss, er müsse sich jetzt mal endgültig für eine von den dreien entscheiden - und die dann auch Heiraten.
Das sah der Fotograf sogar ein - aber er wusste nicht, wie er sich entscheiden sollte. Irgendwie liebte er sie alle drei. Also dachte er sich einen kleinen Test aus. Er gab jeder der drei Frauen 1.000€ und sprach zu ihnen: "Macht damit was ihr wollt. Aber nach einer Woche, möchte ich wissen, was ihr damit gemacht habt - und dann werde ich entscheiden".
Nach einer Woche kamen die Vier wieder zusammen und der Fotograf wollte jetzt wissen, was aus dem Geld geworden ist. Das erste Model sprach:"Ich habe das Geld in einen Visa-Kurs bei einer Top-Visagistin und entsprechende Ausrüstung investiert - so kann ich dir in Zukunft bei deinen Shootings helfen".
Die zweite aber spraach:"Wie du weisst, habe ich ein gutes Händchen was Investitionen angeht. Ich habe also jeweils einen Teil des Geldes kurz- , mittel- und langfristig Investiert - natürlich auch mit der entsprechenden Risikostreuung. Die Gewinne aus dem Investment werden wir später gut gebrauchen können"
Und schliesslich die dritte: "Mit 1000,-€ liess sich natürlich nicht so viel machen - aber ich habe das Studio ein wenig Renoviert und verschönert. Du hast neue Hintergründe und Lichtformer"
Der Fotogaf war jedesmal beeindruckt, was die drei Frauen mit seinem Geld angefangen hatte. Was denkt ihr, für welche der drei Frauen er sich entschieden hat?
Eines Tages beschlossen die drei Frauen jedoch, dass es so nicht weitergehen könne. Mit dem Lotterleben sei jetzt Schluss, er müsse sich jetzt mal endgültig für eine von den dreien entscheiden - und die dann auch Heiraten.
Das sah der Fotograf sogar ein - aber er wusste nicht, wie er sich entscheiden sollte. Irgendwie liebte er sie alle drei. Also dachte er sich einen kleinen Test aus. Er gab jeder der drei Frauen 1.000€ und sprach zu ihnen: "Macht damit was ihr wollt. Aber nach einer Woche, möchte ich wissen, was ihr damit gemacht habt - und dann werde ich entscheiden".
Nach einer Woche kamen die Vier wieder zusammen und der Fotograf wollte jetzt wissen, was aus dem Geld geworden ist. Das erste Model sprach:"Ich habe das Geld in einen Visa-Kurs bei einer Top-Visagistin und entsprechende Ausrüstung investiert - so kann ich dir in Zukunft bei deinen Shootings helfen".
Die zweite aber spraach:"Wie du weisst, habe ich ein gutes Händchen was Investitionen angeht. Ich habe also jeweils einen Teil des Geldes kurz- , mittel- und langfristig Investiert - natürlich auch mit der entsprechenden Risikostreuung. Die Gewinne aus dem Investment werden wir später gut gebrauchen können"
Und schliesslich die dritte: "Mit 1000,-€ liess sich natürlich nicht so viel machen - aber ich habe das Studio ein wenig Renoviert und verschönert. Du hast neue Hintergründe und Lichtformer"
Der Fotogaf war jedesmal beeindruckt, was die drei Frauen mit seinem Geld angefangen hatte. Was denkt ihr, für welche der drei Frauen er sich entschieden hat?
Na, er nahme die mit den größten Brüsten ;-)
Freitag, 15. Januar 2010
Erster Eindruck: Dörr Monopod "Profi Mono 3"
So, es geht mal wider um Fotografie - heute um Hardware. Ich bin Amateurfotograf, leider ein ziemlich geiziger. Das stellt für mich selber manchmal ein Problem dar, da ich nicht einfach das Teuerste kaufe, sondern meist das Billigste, was meinen Ansprüchen gerade noch gerecht wird. Nun ja, meine neueste Errungenschaft ist jedenfalls das bereits in der Überschrift erwähnte Einbeinstativ, Kostenpunkt lt. preisliste 45,- €. Dieses Wochenende wird es bei einem größeren Sportevent 2 Tage lang beweisen müssen, was es in der Praxis taugt. Heute mal meine ersten Eindrücke. Dazu muss man wissen, dass ich mich u.a. für dieses Modell entschieden habe, da ich bereits seit langem im Besitz eines damals ebenfalls recht günstigen Dörr-Stativs befinde - das Dörr Adventure Hercules. Es ist immernoch im Handel erhältlich und mit ca. 40€ sogar um 5€ günstiger. Kein Profi-Teil, aber recht gut geeignet für den mobilen Einsatz da schön leicht und ausreichend Stabil. Ein Vergleich (so weit möglich) der beiden erfolgte quasi ganz von alleine und wird wesentlicher Bestandteil meiner Beurteilung sein.
Zunächst ein paar technische Daten zum Einbeinstativ: Länge 62 - 179cm. Gewicht 480g. 3-Wege-Kopf (abnehmbar), Fußarretierbügel. Zubehör: Wechselplatte, Tragetasche - im Lieferumfang enthalten.
Die Länge und die Wechselplatte waren dabei für mich, neben dem Preis, entscheidende Kaufargumente.
Der dreifach ausziehbare Fuß, offensichtlich Alu-Rohr, macht einen relativ stabilen Eindruck. Die Griffpolsterung liegt zunächst ganz gut in der Hand - lässt sich aber am Rohr relativ leicht "verdrehen". Zudem habe ich ziemlich kleine Hände - wer große Pranken hat, dem könnte das nicht ganz reichen. Der Kopf ist abnehmbar und auf ein Standard-Gewinde aufgeschraubt. Vielleicht werde ich später davon gebrauch machen und mir einen besseren Kopf zulegen.
Der Kopf ist nämlich ein kleiner Problemfall. Das Material und die Art der Verarbeitung machen keinen sehr vertrauenserweckenden Eindruck. Spätestens hier muss der Vergleich mit meinem alten (dreibein-)Stativ erfolgen. Ich kann hier viel darüber schreiben - aber besser ihr seht es selbst, deshalb ein paar Bilder (klicken zum vergrößern).
Beim Dreibein würde ich von Kunststoff sprechen - beim Einbein höchstens von Plastik - ja, ich mache da einen Unterschied. Der Kunststoff des Dreibeins hat eine feine Oberflächenstruktur, abgerundete Kanten und wirkt insgesamt stabiler. Gussränder sind nicht zu sehen oder nur sehr unauffällig. Das Plastik des Einbeins sieht so richtig nach fernöstlicher Billigware aus, nicht nach deutscher Wertarbeit. Die Gussränder sind zu sehen, glatte Oberflächen und hier und da recht spitze Ecken.
Der kleine Hebel zum Schwenken des Kopfes wirkt beim alten Dreibein wie aus einem Guss - obwohl der Griff natürlich ebenfalls aus Kunststoff besteht, der Schaft hingegen aus Metall (brüniert). Beim Einbein ist der Griff nicht so gut ausgeformt und ist auf den blanken Metallschaft lieblos draufgesetzt. Wobei ich mich natürlich frage, was das Teil an einem Einbein überhaupt zu suchen hat. Leider lässt es sich nicht abnehmen. Durch das mehr oder weniger festziehen des Griffs wird nämlich die Neigung des Kopfes fixiert bzw. gelöst.
Jetzt der Punkt, der mich am meisten erstaunt hat - die Kamera kippt zur falschen Seite! Kleiner Exkurs: wie halte ich meine Kamera bei einem Hochformat-Bild? Der Normalknipser, der so eine kleine Hosentaschenkamera hat oder ein Fotohandy, wird die Kamera vermutlich im Uhrzeigersinn drehen, da das bequemer ist. Manche begehen sogar die Fotografische Todsünde, und fotografieren auf diese Weise Einhändig - vor allem bei Handy-Knipsern immer wieder gesehen. Um es noch bequemer zu machen wird die Kamera ein bisschen weiter vom Körper weggehalten. Es wird ja eh über das Display fotografiert (wer wundert sich eigentlich noch über unscharfe, verwackelte Aufnahmen?). Würde er die Kamera nämlich andersherum drehen, müsste er den rechten Ellbogen so komisch nach oben verrenken. Wer macht das schon?
Na, bei einer Spiegelreflexkamera bleibt einem eigentlich nichts anderes übrig als sie gegen den Uhrzeigersinn zu drehen. Man kann sonst nicht mehr vernünftig durch den Sucher schauen, geschweige denn, die Kamera richtig im Griff haben und den Finger am Auslöser. Ehmmm - ach ja! Zurück zum Einbeinstativ: Die Kamera klappt nach rechts - im Uhrzeigersinn! Das kann sich nur ein Nicht-Fotograf ausgedacht haben. Oder der Produkt-Manager, der das entschieden hat, Fotografiert eben nur mit seinem Smart-Phone ;-)
Ganz clevere werden jetzt sagen: Dann dreh das Ding doch einfach um - wer sagt dir denn, wo bei dem Ding vorne und hinten ist. Dann zeigt der doofe Griff nämlich nach vorne und ist nicht mehr im Weg - und die Kamera lässt sich zur richtigen Seite kippen. ÄÄÄÄÄÄ - schlecht.
Damit kommen wir nämlich zum den nächsten Bedienelementen. Ich wollte einen Kopf mit Wechselplatte, damit ich noch flexibler bin und die Kamera sehr schnell mal vom Einbein trennen kann. Der kleine Hebel dafür ist ausnahmsweise mal genau richtig platziert. Ich kann ihn mit dem Daumen der linken Hand öffnen sogar ohne die Hand von der Kamera zu nehmen. Die Feder, die diesen kleinen Hebel in seiner Position hält mach allerdings nicht den kräftigsten Eindruck - der war bei meinem alten Stativ auch um einiges vertrauenserweckender. Wenn ich jetzt also das Einbein einfach umdrehe, muss ich eine sehr seltsame Verrenkung mit der linken hand machen um diesen Hebel zu lösen.
Damit kommen wir nämlich zum den nächsten Bedienelementen. Ich wollte einen Kopf mit Wechselplatte, damit ich noch flexibler bin und die Kamera sehr schnell mal vom Einbein trennen kann. Der kleine Hebel dafür ist ausnahmsweise mal genau richtig platziert. Ich kann ihn mit dem Daumen der linken Hand öffnen sogar ohne die Hand von der Kamera zu nehmen. Die Feder, die diesen kleinen Hebel in seiner Position hält mach allerdings nicht den kräftigsten Eindruck - der war bei meinem alten Stativ auch um einiges vertrauenserweckender. Wenn ich jetzt also das Einbein einfach umdrehe, muss ich eine sehr seltsame Verrenkung mit der linken hand machen um diesen Hebel zu lösen.
Das Zweite Bedienelement, das dagegen spricht, ist die oberste Verschlussklemme des Teleskoprohrs. Durch lösen und wieder festklemmen kann ich so relativ einfach und schnell - sogar ohne hinzusehen, die Höhe verstellen. Die Hand gleitet am Schaft herunter und findet den Klemmhebel quasi automatisch.
Zu diesen Klemmen ist allerdings zu sagen, dass auch sie dem Vergleich mit dem alten Dreibein nicht standhalten. Sie sind kleiner und wirken vergleichsweise wenig belastbar.
Wenn wir jetzt schon auf dem Weg nach unten sind, beschäftigen wir uns jetzt mit dem sog. Fussarretierbügel. Äusserst missverständliche Bezeichnung, denn arretieren lässt sich hier nichts – weder der Bügel noch das Einbeinstativ. Es baumelt einfach unten lose dran. Hebe ich das Stativ mal hoch, trage es wo anders hin, ist die Wahrscheinlichkeit 50:50, dass es sich anschließend auf der falschen Seite des Stativs wieder findet – und zwar so, dass es eigentlich sinnlos ist.
Hier habe ich selber improvisiert und Abhilfe geschaffen. Zum einen mit einem kleinen Gummiring, der Verhindert, dass der Bügel einfach unten einfach zur falschen Seite baumelt (nicht im Lieferumfang enthalten) – hier hääte ich mir schon vom Hersteller eine kleine, stabilere Lösung gewünscht (hätte das Produkt wahrscheinlich um sagenhafte 30ct verteuert). Zum anderen nutze ich eine kleine 99ct-Leimklemme aus dem Baumarkt, um den Bügel am Schaft festzuklemmen, wenn ich ihn gar nicht einsetzten möchte. Was wohl meist der Fall sein wird. Vielleicht löse ich das „Problem“ irgendwann endgültig mit einer Metallsäge.

Bleibt noch ein letztes Problem, dass ich ansprechen möchte - die mitgelieferte Tasche. Die Tasche meines alten Dreibeins tut seit Jahren klaglos ihren Dienst - ohne größere Verschleisserscheinungen. Die Tasche des einbeins wies bereits bei der Lieferung ein kleines Löchlein auf, verursacht durch eine Kombination aus schlechter Passform (zu kurz), dünnem Material und der etwas zu scharfkantigen kleinen Flügelschraube, die im zusammengeschobenen Zustand das obere Ende bildet.
Zudem ist leider die Trageschlaufe bei der neuen Tasche viel zu kurz ausgefallen, was sie praktisch fast überflüssig macht.
Fazit: Es hat mich wirklich erstaunt, dass das 5€ günstigere Dreibeinstativ einen so viel besseren Eindruck macht, vor allem, da es im gesamten Aufbau ja um einiges komplexer und damit vermutlich auch teurer in der Herstellung ist. Ich äussere hier mal die Vermutung, dass hier wohl irgendwann Sparmassnahmen am falschen Fleck stattgefunden haben.

So, das war für heute glaube ich genug gemeckert – mehr dann irgendwann nächste Woche – mein Praxisbereicht.
Übrigens, die Bilder in diesem Bericht entstanden mit meinem SonyEricson C902. Ebenfalls ein Teil eines Praxistests von dem ich ein anderes mal breichte.
Mittwoch, 13. Januar 2010
XXL-Post : Freeware zur Bildbearbeitung
Hin und wieder gebe ich an anderer Stelle Tipps wenn es um kostenlose Software zur Bildbearbeitung geht. Die immer wieder auftauchende Frage ist: Was für wen? Hier versuche ich das mal umfassend zu beantworten.
(Der Post ist etwas älter, aber immernoch brauchbar. Im Dez. 2013 ein paar Updates hinzugefügt)
(Der Post ist etwas älter, aber immernoch brauchbar. Im Dez. 2013 ein paar Updates hinzugefügt)
Photoscape 3.4 - Absolute Beginners
Was kann ich machen: (Automatische-)Bildkorrekturen und Manipulation, Text und Grafiken einfügen, Rahmen hinzufügen, Stapelverarbeitung (Korrekturen, Dateien umbennen, Format ändern), Collagen, Gif-Animation, RAW-Konvertierung (einfach)
Update: aktuelle Version 3.6.5 mit ein paar Verbesserungen
Update: aktuelle Version 3.6.5 mit ein paar Verbesserungen
Bin eher zufällig vor noch nicht allzulanger Zeit auf dieses nette Programm gestossen. Was zunächst auffällt ist der etwas andere Aufbau. Er ist Anwendungsorientiert, nicht Werkzeugorientiert. Was heisst das? Gleich auf dem Startbildschirm kann ich entscheiden, was ich eigentlich machen möchte. Eine Bildbearbeitung oder Stapelverarbeitung, Dateien umbenennen, eine Collage, ein Gif animieren oder eine Albumseite gestalten u.a. Je nach dem stellt es mir dafür genau die Werkzeuge zur verfügung, die ich für diese eine Aufgabe brauche. Das kommt der Übersichtlichkeit sehr zu gute, da ich mich nicht wie bei andern Programmen durch mehrere Untermenüs hangeln muss um unter unzähligen Optionen das richtige zu finden. Photoscape ist daher Ideal für Einsteiger in das Thema Bildbearbeitung. Es läuft dabei sehr stabil und resourcenschonend für Prozessor und Arbeitsspeicher - also auch etwas für den älteren Rechner/Laptop. Sicher gäbe es noch Verbesserungsbedarf - so kann ich z.B. ein eben bearbeitetes Bild nicht einfach in den Gif-animator "rüberziehen" - ich muss das Bild erstmal abspeichern und im Animator wieder von der Platte öffnen. Das hemmt etwas den Arbeitsfluss. Trotzdem kann ich dieses Progamm sehr empfehlen. Was das Programm evtl . auch für den fortgeschrittenen Bildbeabeiter interessant macht ist der recht komfortable, bereits erwähnte, Gif-Animator.
PhotoFiltre 6.4.0 - für Einsteiger
(Automatische-)Bildkorrekturen und Manipulation, Text einfügen, Icons erzeugen (.ico-Dateien), Stapelverarbeitung (Format konvertieren, keine automatischen Korrekturen).
Zum Download - Deutsche Sprachdatei separat runterladen, siehe Hinweis auf der Downloadseite.
Paint.Net 3.5 - Der Vollständigkeit halber
(Automatische-)Bildkorrekturen und vielfältige Manipulation, Text einfügen, erweiterbar durch Plug-Ins
Wie GIMP (siehe unten) war auch Pain.Net (oh - kleiner freudscher Schreibfehler, sollte Paint.Net heissen) zunächst ein Open-Source-Projekt. Der Unterschied zu diesem ist jedoch, dass es von Anfang an für Windows konzipiert wurde (GIMP>Linux). Das klingt für manchen Windows-Anwender erstmal wie ein Vorteil, ist es aber nicht. Zum einen war dadurch die Anzahl der beteiligten Entwickler sehr gering - eigentlich war sie beschränkt auf ein paar Leute an der Wahington State University. Und wer sitzt noch im Staat Washington? Richtig, Mikrosoft (Seatle)! Man orientierte sich also einfach am potentiellen späteren Arbeitgeber. Zitat Wikipedia: "Die Entwicklung wird heute von drei Programmierern, welche inzwischen für Microsoft arbeiten, fortgeführt." Mikrosoft hat das Projekt quasi komplett geschluckt. Welche Nachteile bringt das mit sich? Etwas weiter oben habe ich Photoscape dafür gelobt, dass es so Resourcenschonend ist. Es läuft ausserdem auf allen Betriebssystemen ab Win 98! Paint.Net ist dagegen ein wahrer Resourcenfresser. Mit den von Mikrosoft angegebenen Minimalanforderungen würde ich nicht mal versuchen, das Programm zu installieren - geschweige denn es zu starten. Zudem muss auf dem Rechner .NET-Framework 3.5 installiert sein. Eine Art windows-eigenes Java. Dadurch ist mindestens Win XP SP 2 erforderlich. (Update, aktuelle Version 3.5.11: Die Entwicklung geht auch hier weiter, wenn auch langsam. Gearbeitet wurde wohl hauptsächlich an der von mir bemängelten Performance.)
Trotz einiger interessanter Features (Unterstützung von Ebenen, Transparenzen - durch Plug-Ins eweiterbar) mangelt es dem Programm insgesamt jedoch an vielem - vor allem an guten Ideen. Ich sage nicht, dass das Programm völlig unbrauchbar ist. Ich würde es sogar empfehlen - gäbe es nicht bessere Alternativen - siehe oben oder ...
The GIMP - die Königsklasse
Umfangreiche, professionelle Bildbearbeitung, Automatisierung von Arbeitsabläufen, innovative Ideen wie z.B. Bilder per URL öffnen.
Warum ist GIMP so viel besser als Paint.Net? Der Unterschied liegt in seiner Geschichte - und die ist recht lang (erste offfizielle Version 1996). Am besten nachzulesen bei Wikipedia. Durch seine offene Struktur (GNU-Lizenz) ist eine ständige Weiterentwicklung des Programms gewährleistet. Damit ist es sogar eine ernsthafte Konkurrenz für das marktbeherrschende, aber teure Adobe Photoshop. Es ist eine vollwertige, professionelle Anwendung. Und was zeichnet den Profi aus? Er weiss, was er tut. Wer sich also bisher nicht ausgiebeig mit dem Thema Bildbearbeitung auseinandergesetzt hat - und das auch in Zukunft nicht vorhat - ist bei GIMP falsch. Der Normal-User ist meiner Meinung nach schlichtweg überfordert (auch das hat es mit Photoshop gemeinsam). Möchte man sich jedoch ernsthaft in das Thema einarbeiten, gibt es (kostenlos) nichts besseres. Denn das eigentlich Tollste an GIMP ist die riesige Usergemeinde im Internet. Unzählige Tutorials (Anleitungen), Scripte, Plug-Ins, User-Foren - man findet immer was man sucht.
An dieser Stelle muss ich mich allerdings outen - ich gehöre nicht dazu. Das liegt einfach daran, dass ich mit Photoshop "groß" geworden bin was die Bildbearbeitung angeht. Und der Umstieg ist mir einfach nie gelungen. Ich habs öfter versucht - aber wenn ich bei GIMP an eine Grenze stosse - oder etwas bestimmtes suche und nicht gleich die Lösung finde... dann starte ich mein Photoshop ;-)
Ich werde daher hier das Thema GIMP nicht weiter vertiefen - aber mehr darüber findet man mit jeder gängigen Suchmaschine heraus.
Update: Auch hier gibt es Verbesserungen seit ich diesen Blog erstmals veröffentlicht habe. Vor allem ein anderes Look and Feel, aber auch einige neue Ideen)
Update: Auch hier gibt es Verbesserungen seit ich diesen Blog erstmals veröffentlicht habe. Vor allem ein anderes Look and Feel, aber auch einige neue Ideen)
Picasa 3.1 - Endlich Ordnung
Ordnen und Organisieren, Bilder taggen (auch Geo-Tags), Alben Anlegen, Slideshows und Filme aus Bild- und Filmdateien (eingeschränkt) erstellen und mit Musik unterlegen, Collagen, Bildbetrachter, Bilder und Filme im Internet veröffentlichen (Picasa-Web, YouTube), Bilder per Mail versenden, Prints online bestellen (Div. Anbieter), einfache Bildbearbeitungen, Stapelverarbeitungen, RAW-Unterstützung.
Ich bin schon vor Jahren auf Picasa gestossen. Damals gefielen mir die sehr simpel zu bedienenden Korrekturfunktionen und die netten Effekte, die man damit bewerkstelligen konnte. Ein Bild mit der "Schein"-Funktion weicher und strahlender gestalten, Sepia-Filter mit einem Mausklick oder sehr gelungen das gefilterte S/W-Bild. Dabei werden nicht nur einfach Farbinformationen entfernt, was meist einen ausdruckarmen Graumatsch erzeugt, sondern man kann tatsächlich recht einfach mit einem Farbtonfilter die erzeugten Grautöne steuern.
Die eigentliche Stärke von Picasa liegt jedoch in der übersichtlichen Verwaltung der Bilder auf einem PC. Man kann die Ordner in verschiedene Sammlungen kategorisieren, Alben mit Bildern aus unterschiedlichen Ordnern anlegen (ohne Bilddublikate zu erzeugen), Bilder taggen - auch mit Geotags, Bilder und Ordner auf dem Rechner verschieben usw. Dafür durchsucht Picasa beim ersten Start den Computer nach Bildateien - das kann, je nach Anzahl der Bilder, auch mal etwas länger dauern. Wer in Picasa ein Bildbearbeitungsprogramm sieht wird dies unsinnig finden - aber es lohnt sich, nur Geduld.
Am besten ist es, man legt noch ein Googlemail-Konto an. Dann kann man auch noch den Picasa-Webalben-Dienst mit 1GB feiem Speicher zum Veröffentlichen und Weitergeben seiner Bilder nutzen und Bilder mit zwei Mausklicks per Mail versenden (stellt aber wahlweise auch eine Verknüfung mit dem Standard-Mailprogramm des Users her).
Und dann gibts noch nen kleinen Bonus: Mit Picasa kommt ein wirklich schicker - und geschickter - Bildbetrachter, der dann statt dem (zumindest noch bei XP) überlichen Bild- und Faxbetrachter von Windows läuft. Der ist dann sogar in der Lage viele RAW-Formate wiederzugeben (überhaupt unterstützt Picasa die meisten gängigen RAW-Formate). Zudem gibt es eine sehr hilfreiche Online-Hilfe mit einem Userforum, falls einmal tiefgreifendere Fragen auftauchen.
Viele verwechseln Picasa jedoch tatsächlich mit einem Bildbearbeitungsprogrmm (weshalb es auch in dieser Übersicht auftaucht) und bemängeln dann die Eingeschränkten Möglichkeiten. Die haben das Programm nicht begriffen.
Update: Mittlerweile ist die Version 3.6 verfügbar, die als Highlights eine automatische Gesichtserkennung und verbessertes (Geo-)Tagging beinhaltet.
Update zum Update: Aktuell ist die Version 3.9. Tiefgreifenste Änderung ist wohl seitdem die starke Integration mit Google+)
Update zum Update: Aktuell ist die Version 3.9. Tiefgreifenste Änderung ist wohl seitdem die starke Integration mit Google+)
Auf weitere Anwendungen (IrfanView, XnView) die gerne mit Bildbearbeitungsprogrammen verwechselt werden, werde ich irgendwann anders nochmals eingehen.
Sonntag, 10. Januar 2010
Die Erschaffung der Welt am 01.01.1753
Ja, ihr habt richtig gelesen - an diesem Tag wurde die Welt erschaffen. Wie ich das festgestellt habe? Ich wollte in dem Bildverwaltungs-Programm Picasa das Datum eines unwichtigen Kruscht-Ordners zurückdatieren, damit er mir in der nach Datum sortierten Ansicht erst ganz unten auftaucht.
Was nimmt man da? Erst hab ich mich für den 01.01.1900 entschieden. Das erschien mir dann zu einfach. Also warum nicht Christi Geburt? 25.12.0000 - Aha, geht nicht. Moment - Kaiserkrönung Karls des Großen war doch auch an Weihnachten. 25.12.800 - wieder nix. Vermutlich ein Problem mit dreistelligen Jahreszahlen. 01.01.1000 - auch nicht!
Ach ja, entschieden habe ich mich für den 01.07.1826. Wer mir sagen kann, warum ich dieses Datum gewählt habe - und was das mit dem Bild links zu tun hat, der bekommt von mir ein Fleisssternchen.
Mittwoch, 6. Januar 2010
Heute mal wieder Fotografie
Bilder, die ich euch nicht vorenthalten wollte :-)
Mittwoch, 30. Dezember 2009
Fotografie - da war doch was ...
Hmm - ursprünglich hatte ich diesen Blog mal gestartet um unter anderm auch meine Fotos ein bisschen unters Volk zu bringen. Naja, irgendwie bin ich wieder davon abgekommen. Aber heute - spät genug - ist mir eingefallen, dass ich meinen treuen Lesern (ok, sind noch nicht so viele) meine Herbstbilder bisher vorenthalten hatte. Nu denn - hier sind sie:
Donnerstag, 4. Juni 2009
In Door
So, hier solls ja auch um Fotografie gehen - zumindest meine Fotografie. Hier mal ein aktuelles Beispiel meiner Arbeit. Sollte jemand Lust haben, sich mir als Model zur Verfügung zu stellen, nur zu ;-)
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