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Montag, 25. Januar 2010

Verbreitet Google Trojaner?

Um es gleich mal Vorweg zu nehmen - nein! Aber seit heute schlagen verschiedene Antivirenprogramme - vornehmlich die Produkte von Kaspersky - Alarm bei Internet-Seiten auf denen Anzeigen von Google erscheinen. Dies betrifft eine Warnmeldung vor dem Trojaner Trojan.JS.Redirector.ar.
Es handelt sich dabei um ein sog. "false positive" - auf deutsch, ein Fund der keiner ist. Die Meldung kann ignoriert werden.
Kaspersky ist dieses Problem bekannt und es wird daran gearbeitet. Info von Kaspersky (englisch)

Und wer in Zukunft ruhe haben will vor sowas - hier meine Empfehlung: Die aktuellste Version von Firefox nutzen (der Internet-Explorer ist immernoch das Hauptangriffsziel der meisten Schädlinge im Netz) und unerwünschte Werbung und Scripte abblocken mit AdblockPlus und NoScript.
Selbstverständlich sollte man trotzdem eine Firewall und ein Antivirenprogramm auf dem Rechner haben.

Firefox 3.6 - geändertes Tab-Verhalten

Habe mich gestern entschieden, auf das aktuelle Firefox 3.6 upzugraden (obwohl verschiedene AddOns noch nicht kompatibel sind). Bin auch so ganz zufrieden damit, allerdings gibt´s da etwas, dass mich stört. Die neue Version öffnet Tabs nicht mehr am Ende rechts, sondern direkt neben dem Tab, in dem ich mich gerade befinde. Das finde ich manchmal sinnvoll - meistens jedoch nicht.
Bei Opera kann man das Einstellen - wenn man in die Firefox Einstellungen schaut findet man allerdings nichts dergleichen. Macht nichts - geht trotzdem. Hier die Anleitung, wie Firefox die Tabs wieder ganz aussen rechts öffnet:
  1. Am besten neues Browserfenster öffnen (dann habt ihr diese Anleitung immer im Auge wenn ihr das Fenster entsprechend verkleinert)
  2. In die Adresszeile about:config eingeben
  3. Die Warnmeldung bestätigen und ernstnehmen ;-)
  4. Zum Eintrag browser.tabs.insertRelatedAfterCurrent scrollen und doppelklicken. Der Wert rechts daneben wechselt jetzt von true auf false
  5. Browserfenster schliessen - fertig.
Die auffälligste Neuerung, neben dem Tab-Verhalten, dürfte die Möglichkeit sein, mit Personas das Aussehen des Browser wirklich schnell und unkompliziert den eigenen Wünschen anzupassen. Bin normalerweise kein zwanghafter "customizer" - aber das finde sogar ich ziemlich gelungen. Einfacher gehts wirklich nicht.

Mittwoch, 13. Januar 2010

XXL-Post : Freeware zur Bildbearbeitung

Hin und wieder gebe ich an anderer Stelle Tipps wenn es um kostenlose Software zur Bildbearbeitung geht. Die immer wieder auftauchende Frage ist: Was für wen? Hier versuche ich das mal umfassend zu beantworten.
(Der Post ist etwas älter, aber immernoch brauchbar. Im Dez. 2013 ein paar Updates hinzugefügt)

Photoscape 3.4 - Absolute Beginners
Was kann ich machen: (Automatische-)Bildkorrekturen und Manipulation, Text und Grafiken einfügen, Rahmen hinzufügen, Stapelverarbeitung (Korrekturen, Dateien umbennen, Format ändern), Collagen, Gif-Animation, RAW-Konvertierung (einfach)
Update: aktuelle Version 3.6.5 mit ein paar Verbesserungen

Bin eher zufällig vor noch nicht allzulanger Zeit auf dieses nette Programm gestossen. Was zunächst auffällt ist der etwas andere Aufbau. Er ist Anwendungsorientiert, nicht Werkzeugorientiert. Was heisst das? Gleich auf dem Startbildschirm kann ich entscheiden, was ich eigentlich machen möchte. Eine Bildbearbeitung oder Stapelverarbeitung, Dateien umbenennen, eine Collage, ein Gif animieren oder eine Albumseite gestalten u.a. Je nach dem stellt es mir dafür genau die Werkzeuge zur verfügung, die ich für diese eine Aufgabe brauche. Das kommt der Übersichtlichkeit sehr zu gute, da ich mich nicht wie bei andern Programmen durch mehrere Untermenüs hangeln muss um unter unzähligen Optionen das richtige zu finden. Photoscape ist daher Ideal für Einsteiger in das Thema Bildbearbeitung. Es läuft dabei sehr stabil und resourcenschonend für Prozessor und Arbeitsspeicher - also auch etwas für den älteren Rechner/Laptop. Sicher gäbe es noch Verbesserungsbedarf - so kann ich z.B. ein eben bearbeitetes Bild nicht einfach in den Gif-animator "rüberziehen" - ich muss das Bild erstmal abspeichern und im Animator wieder von der Platte öffnen. Das hemmt etwas den Arbeitsfluss. Trotzdem kann ich dieses Progamm sehr empfehlen. Was das Programm evtl . auch für den fortgeschrittenen Bildbeabeiter interessant macht ist der recht komfortable, bereits erwähnte, Gif-Animator.


PhotoFiltre 6.4.0 - für Einsteiger
(Automatische-)Bildkorrekturen und Manipulation, Text einfügen, Icons erzeugen (.ico-Dateien), Stapelverarbeitung (Format konvertieren, keine automatischen Korrekturen).

Wie Photoscape ist PhotoFiltre ein Programm, dass sich eher an den Einsteiger wendet. Aber doch mit Unterschieden. Wie andere, professionellere Lösungen (siehe GIMP) ist es Werkzeugbasiert. Da der Funktionsumfang jedoch eingeschränkt ist verliert man trotzdem nicht den Überblick. Und im Gegensatz zu Photoscape, dass viele Möglichkeiten zur Weiterverarbeitung von Bildern liefert (Collagen, Rahmen hinzufügen, Gif-Animation) konzentriert sich Photofiltre nur auf die eigentliche Bildmanipulation. Wie der Name schon sagt bietet es einige (teilweise automatische) Filter zur Bildkorrektur und zur "kreativen" Veränderung von Bildern (Mal- und Abstraktionsfilter). Auch professionellere Werkzeuge wie Freistellsellen, verschiedene Pinsel oder ein Klonwerkzeug finden sich. Damit ist es ein guter Einstieg, wenn man später vielleicht auf GIMP oder kostenpflichtige Programme wie Photoshop umsteigen möchte. Andererseits vermisst man, wenn man besseres gewohnt ist, doch einiges. Ebenen gibt es gar nicht, Transparenz nur ansatzweise (Update: Die aktuelle Version 7.1.2 unterstützt nun auch Ebenen und transparente Alpha-Kanäle) und einen Bearbeitungsverlauf sucht man ebenfalls vergeblich. Trotzdem kein schlechter Einstieg.
Zum Download - Deutsche Sprachdatei separat runterladen, siehe Hinweis auf der Downloadseite.


Paint.Net 3.5 - Der Vollständigkeit halber
(Automatische-)Bildkorrekturen und vielfältige Manipulation, Text einfügen, erweiterbar durch Plug-Ins

Wie GIMP (siehe unten) war auch Pain.Net (oh - kleiner freudscher Schreibfehler, sollte Paint.Net heissen) zunächst ein Open-Source-Projekt. Der Unterschied zu diesem ist jedoch, dass es von Anfang an für Windows konzipiert wurde (GIMP>Linux). Das klingt für manchen Windows-Anwender erstmal wie ein Vorteil, ist es aber nicht. Zum einen war dadurch die Anzahl der beteiligten Entwickler sehr gering - eigentlich war sie beschränkt auf ein paar Leute an der Wahington State University. Und wer sitzt noch im Staat Washington? Richtig, Mikrosoft (Seatle)! Man orientierte sich also einfach am potentiellen späteren Arbeitgeber. Zitat Wikipedia: "Die Entwicklung wird heute von drei Programmierern, welche inzwischen für Microsoft arbeiten, fortgeführt." Mikrosoft hat das Projekt quasi komplett geschluckt. Welche Nachteile bringt das mit sich? Etwas weiter oben habe ich Photoscape dafür gelobt, dass es so Resourcenschonend ist. Es läuft ausserdem auf allen Betriebssystemen ab Win 98! Paint.Net ist dagegen ein wahrer Resourcenfresser. Mit den von Mikrosoft angegebenen Minimalanforderungen würde ich nicht mal versuchen, das Programm zu installieren - geschweige denn es zu starten. Zudem muss auf dem Rechner .NET-Framework 3.5 installiert sein. Eine Art windows-eigenes Java. Dadurch ist mindestens Win XP SP 2 erforderlich. (Update, aktuelle Version 3.5.11: Die Entwicklung geht auch hier weiter, wenn auch langsam. Gearbeitet wurde wohl hauptsächlich an der von mir bemängelten Performance.)
Trotz einiger interessanter Features (Unterstützung von Ebenen, Transparenzen - durch Plug-Ins eweiterbar) mangelt es dem Programm insgesamt jedoch an vielem - vor allem an guten Ideen. Ich sage nicht, dass das Programm völlig unbrauchbar ist. Ich würde es sogar empfehlen - gäbe es nicht bessere Alternativen - siehe oben oder ...

The GIMP - die Königsklasse
Umfangreiche, professionelle Bildbearbeitung, Automatisierung von Arbeitsabläufen, innovative Ideen wie z.B. Bilder per URL öffnen.

Warum ist GIMP so viel besser als Paint.Net? Der Unterschied liegt in seiner Geschichte - und die ist recht lang (erste offfizielle Version 1996). Am besten nachzulesen bei Wikipedia. Durch seine offene Struktur (GNU-Lizenz) ist eine ständige Weiterentwicklung des Programms gewährleistet. Damit ist es sogar eine ernsthafte Konkurrenz für das marktbeherrschende, aber teure Adobe Photoshop. Es ist eine vollwertige, professionelle Anwendung. Und was zeichnet den Profi aus? Er weiss, was er tut. Wer sich also bisher nicht ausgiebeig mit dem Thema Bildbearbeitung auseinandergesetzt hat - und das auch in Zukunft nicht vorhat - ist bei GIMP falsch. Der Normal-User ist meiner Meinung nach schlichtweg überfordert (auch das hat es mit Photoshop gemeinsam). Möchte man sich jedoch ernsthaft in das Thema einarbeiten, gibt es (kostenlos) nichts besseres. Denn das eigentlich Tollste an GIMP ist die riesige Usergemeinde im Internet. Unzählige Tutorials (Anleitungen), Scripte, Plug-Ins, User-Foren - man findet immer was man sucht.
An dieser Stelle muss ich mich allerdings outen - ich gehöre nicht dazu. Das liegt einfach daran, dass ich mit Photoshop "groß" geworden bin was die Bildbearbeitung angeht. Und der Umstieg ist mir einfach nie gelungen. Ich habs öfter versucht - aber wenn ich bei GIMP an eine Grenze stosse - oder etwas bestimmtes suche und nicht gleich die Lösung finde... dann starte ich mein Photoshop ;-)
Ich werde daher hier das Thema GIMP nicht weiter vertiefen - aber mehr darüber findet man mit jeder gängigen Suchmaschine heraus.
Update: Auch hier gibt es Verbesserungen seit ich diesen Blog erstmals veröffentlicht habe. Vor allem ein anderes Look and Feel, aber auch einige neue Ideen)


Picasa 3.1 - Endlich Ordnung
Ordnen und Organisieren, Bilder taggen (auch Geo-Tags), Alben Anlegen, Slideshows und Filme aus Bild- und Filmdateien (eingeschränkt) erstellen und mit Musik unterlegen, Collagen, Bildbetrachter, Bilder und Filme im Internet veröffentlichen (Picasa-Web, YouTube), Bilder per Mail versenden, Prints online bestellen (Div. Anbieter), einfache Bildbearbeitungen, Stapelverarbeitungen, RAW-Unterstützung.

Ich bin schon vor Jahren auf Picasa gestossen. Damals gefielen mir die sehr simpel zu bedienenden Korrekturfunktionen und die netten Effekte, die man damit bewerkstelligen konnte. Ein Bild mit der "Schein"-Funktion weicher und strahlender gestalten, Sepia-Filter mit einem Mausklick oder sehr gelungen das gefilterte S/W-Bild. Dabei werden nicht nur einfach Farbinformationen entfernt, was meist einen ausdruckarmen Graumatsch erzeugt, sondern man kann tatsächlich recht einfach mit einem Farbtonfilter die erzeugten Grautöne steuern.
Die eigentliche Stärke von Picasa liegt jedoch in der übersichtlichen Verwaltung der Bilder auf einem PC. Man kann die Ordner in verschiedene Sammlungen kategorisieren, Alben mit Bildern aus unterschiedlichen Ordnern anlegen (ohne Bilddublikate zu erzeugen), Bilder taggen - auch mit Geotags, Bilder und Ordner auf dem Rechner verschieben usw. Dafür durchsucht Picasa beim ersten Start den Computer nach Bildateien - das kann, je nach Anzahl der Bilder, auch mal etwas länger dauern. Wer in Picasa ein Bildbearbeitungsprogramm sieht wird dies unsinnig finden - aber es lohnt sich, nur Geduld.
Am besten ist es, man legt noch ein Googlemail-Konto an. Dann kann man auch noch den Picasa-Webalben-Dienst mit 1GB feiem Speicher zum Veröffentlichen und Weitergeben seiner Bilder nutzen und Bilder mit zwei Mausklicks per Mail versenden (stellt aber wahlweise auch eine Verknüfung mit dem Standard-Mailprogramm des Users her).
Und dann gibts noch nen kleinen Bonus: Mit Picasa kommt ein wirklich schicker - und geschickter - Bildbetrachter, der dann statt dem (zumindest noch bei XP) überlichen Bild- und Faxbetrachter von Windows läuft. Der ist dann sogar in der Lage viele RAW-Formate wiederzugeben (überhaupt unterstützt Picasa die meisten gängigen RAW-Formate). Zudem gibt es eine sehr hilfreiche Online-Hilfe mit einem Userforum, falls einmal tiefgreifendere Fragen auftauchen.
Viele verwechseln Picasa jedoch tatsächlich mit einem Bildbearbeitungsprogrmm (weshalb es auch in dieser Übersicht auftaucht) und bemängeln dann die Eingeschränkten Möglichkeiten. Die haben das Programm nicht begriffen.
Update: Mittlerweile ist die Version 3.6 verfügbar, die als Highlights eine automatische Gesichtserkennung und verbessertes (Geo-)Tagging beinhaltet.
Update zum Update: Aktuell ist die Version 3.9. Tiefgreifenste Änderung ist wohl seitdem die starke Integration mit Google+)

Auf weitere Anwendungen (IrfanView, XnView) die gerne mit Bildbearbeitungsprogrammen verwechselt werden, werde ich irgendwann anders nochmals eingehen.

Sonntag, 10. Januar 2010

Die Erschaffung der Welt am 01.01.1753

Ja, ihr habt richtig gelesen - an diesem Tag wurde die Welt erschaffen. Wie ich das festgestellt habe? Ich wollte in dem Bildverwaltungs-Programm Picasa das Datum eines unwichtigen Kruscht-Ordners zurückdatieren, damit er mir in der nach Datum sortierten Ansicht erst ganz unten auftaucht.
Was nimmt man da? Erst hab ich mich für den 01.01.1900 entschieden. Das erschien mir dann zu einfach. Also warum nicht Christi Geburt? 25.12.0000 - Aha, geht nicht. Moment - Kaiserkrönung Karls des Großen war doch auch an Weihnachten. 25.12.800 - wieder nix. Vermutlich ein Problem mit dreistelligen Jahreszahlen. 01.01.1000 - auch nicht!
So, jetzt wollte ichs wissen - Methode Try&Error. Und heraus kommt eben der 01.01.1753. Des Rätsels Lösung gibt´s hier. Oder doch nicht? Steckt da wieder irgendeine seltsame Verschwöung dahinter. Die Illuminaten? Die Freimaurer? Wer weiss?

Ach ja, entschieden habe ich mich für den 01.07.1826. Wer mir sagen kann, warum ich dieses Datum gewählt habe - und was das mit dem Bild links zu tun hat, der bekommt von mir ein Fleisssternchen.

Freitag, 8. Januar 2010

Picasa Faces - Pixel Mat(s)ch

Seit der Version 3.5 (aktuell 3.6) "beherrscht" die allseits beliebte Picasa-Software Gesichtserkennung. Leider ist diese Version bisher nur in Englisch verfügbar, die aktuelle deutsche Version 3.1 kann das leider nicht. Und warum steht das Wort "beherrscht" schon oben im ersten Satz in Anführungszeichen? Seht selbst - die Diashow unten zeigt Originaltreffer dieser Gesichtserkennung:

Freitag, 18. Dezember 2009

PDF-Dateien im Firefox-Browserfenster anzeigen - so geht´s.

Yipeee - ich habs geschafft. Endlich habe ich meinem Firefox beigebracht, Pdf-Dateien im Browser darzustellen. Firefox kann das nämlich leider von Natur aus nicht. Läd man sich die aktuelle Reader Version herunter und installiert diese, wird zwar ein Plug In in Firefox installiert - versucht man jedoch einen Link auf ein PDF zu öffnen, startet Firefox trotzdem einen Dateidownload. Man muss also die Datei dann noch extern im Reader öffnen und anschliessend auch noch wieder löschen. Das geht einfacher. Der Trick ist folgender: Man öffnet "Extras">"Einstellungen">"Anwendungen". Das müsste dann ungefähr so aussehen:
Bei den unteren Adobe-Acrobat-Einträgen, die momentan noch auf "jedesmal nachfragen" stehen, öffnet man das Pull-Down-Menü und wählt "Andere Anwendung" aus - im sich öffnenden Fenster dann selbstverständlich den Adobe Reader:
Beziehungsweise wo verfügbar direkt das Plug-in (blauer Legostein):
Mit "ok" bestätigen und und die PDF-Anzeige direkt im Browserfenster geniessen.